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Vision - We simplify legal services for you

Mit unserem Antrieb für innovative Technologien und Lösungen gestalten wir den LEGAL TECH Markt von morgen

Mission - Simple, fast and reliable legal services.

Mit unserem Online Angebot erleichtern wir den Zugang zu einfachen, kostengünstigen und seriösen digitalen Legal Services.

Werte - We seriously care about your needs

Sichere, effiziente, datenschutzkonforme und kostengünstige Services sind unser Anspruch.

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Häufige Fragen (FAQ)

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten stets vertraulich und entsprechend den Datenschutzvorschriften der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Näheres finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung. Die von uns verwendeten Services unseres Dienstanbieters für das Hosting und Betreiben unserer Infrastruktur „Amazon Webservices“ (AWS) erfüllt die Kriterien der DSGVO. Darüber hinaus liegen Zertifikate und Testate für BSI C5, ISO 27001, 27017 und 27018 vor. Wir nutzen ausschließlich Dienste von AWS in Frankfurt am Main, Deutschland. Das heißt für Sie: Alle Kundendaten verbleiben auf Servern in Frankfurt und verlassen die EU nicht. Der Transfer und die Speicherung Ihrer Daten und digitalen Dokumente wird stets mit neuester Technik verschlüsselt, damit weder AWS noch sonstige Drittparteien Zugriff auf Kundendaten erhalten. Auf Basis unserer Geschäftsbedürfnisse schränken wir zudem den Zugriff auf unsere Produktionsinfrastruktur ein, unter anderem durch strikte und mehrstufige Authentifizierungsverfahren. Zum Schutz Ihrer Daten setzen wir zudem Verfahren ein, die eine intelligente Bedrohungserkennung und fortlaufende Überwachung unserer technischen Infrastruktur im Netz ermöglichen und sicherstellen.

Die Gebühren für Ihre Beglaubigung setzen sich aus den Notargebühren, den Kosten für ggf. anfallende Hin- und Rückversand sowie einer NOTARTO-Servicepauschale zusammen.

Die Gebühren für Grundbuchauszüge setzen sich aus den Notargebühren sowie einer NOTARTO-Servicepauschale zusammen.

Mehr Informationen finden Sie unter den FAQ Einträgen der jeweiligen Services.

Bei NOTARTO bezahlen Sie die Notargebühren (siehe 'Wie setzen sich die Gebühren von NOTARTO zusammen?'), faire Servicegebühren von NOTARTO und die Versandkosten.

Auf dem herkömmlichen Wege müssten Sie selbst einen Notar oder ein zuständiges Amt auffinden, einen Termin vereinbaren, Wartezeit mitbringen (oft bis zu 7-10 Werktage) und Fahrkosten für das Bringen und ggf. Abholen der Dokumente einplanen.

Die Gebühren für Ihre Dokumentenbeglaubigung setzen sich aus den Notargebühren, dem Transport für Hin- und Rückversand sowie einer Servicepauschale zusammen.

Der Notar erhebt eine sog. Beglaubigungsgebühr nach GNotKG Nr. 25102 KV. Danach betragen die Notargebühren für die ersten 10 Seiten insgesamt EUR 10,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer und für jede weitere Seite je EUR 1,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer. Eine Kopierkostenpauschale fällt nicht an.

Die beglaubigte Abschrift eines 12-seitigen Dokuments kostet beispielsweise beim Notar EUR 12,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer. Werden Kopien von verschiedenen Dokumenten durch einen einheitlichen Beglaubigungsvermerk beglaubigt, entsteht die Beglaubigungsgebühr nur einmal nach der Gesamtzahl der Seiten.

Werden mehrere Beglaubigungsvermerke gefertigt, liegen verschiedene Geschäfte vor, bei denen jeweils die Mindestgebühr von EUR 10,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer für die ersten 10 Seiten und für jede weitere Seite je EUR 1,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer zu berücksichtigen ist.

Die Versandgebühren setzen sich zusammen aus Briefgröße (Großbrief oder Maxibrief der Deutschen Post AG) zzgl. den Kosten für Einschreiben Einwurf mit Sendungsverfolgung. Ein Großbrief für Dokumente bis 500g kostet im Standard EUR 1,55 und für das Einwurf Einschreiben zzgl. EUR 2,20. Sie bezahlen somit 2x EUR 3,75 (in Summe EUR 7,50) für Ihre Zustellung an NOTARTO und für den Rückversand des Notars an Ihre postalische Adresse.

Die Servicepauschale beträgt je nach ausgewähltem Tarif zwischen 8,00 und 18,00 EUR inkl. 19 % Umsatzsteuer pro Transaktion unabhängig davon, wie viele Dokumententypen und Seiten Ihre Dokumente umfassen.

Über unser Online-Portal laden Sie die gescannten Originaldokumente im PDF Format hoch, die von unseren Notaren beglaubigt werden sollen.

Wir berechnen auf dieser Basis die gesetzlichen Notargebühren sowie die Kostenpauschale für unseren Service.

Die Originaldokumente schicken Sie uns nach der erfolgreichen Bestellung postalisch zu. Die Versandmarken der Deutschen Post AG erhalten Sie im Anschluss an den Bestellprozess per E-Mail.

Mehr Informationen zu den Kosten finden Sie hier in der FAQ und unter der Rubrik 'Versand & Zahlung'.

Die Geschwindigkeit hängt in erster Linie vom gewählten Tarif und damit von Ihrer Dringlichkeit ab. Daneben sind die Transportzeiten der Deutschen Post AG zu berücksichtigen. Die Bearbeitungszeit inkl. Rückversand in den Tarifen von NOTARTO gelten immer ab der postalischen Zustellung bei NOTARTO.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass in dem Tarif „Standard“ mit etwa 3-5 Werktagen zu rechnen ist. In den Tarifen 'Premium' und 'Premium+' kann eine Abwicklung binnen 48h ab Zustellung bei unseren Notaren (über das NOTARTO Postfach) ermöglicht werden.

Nachdem Sie sich erfolgreich im Rahmen Ihrer Bestellung bei uns registriert und Ihre Login-Daten erhalten haben, können Sie in unserem Portal bequem den Status einsehen.

Wir geben Ihnen jederzeit Einsicht, ob Ihre Bestellung eingegangen ist, bearbeitet wird oder Ihre Dokumente bereits auf dem Weg zu Ihnen nach Hause sind.

Leider nein. Unseren Service und die niedrigen Kosten können wir nur mit standardisierten Prozessen sicherstellen. Die persönliche Übergabe der Dokumente würde die Kosten unseres Service deutlich erhöhen und somit für Kunden unattraktiv machen.

Bei Dokumenten, welche von einem Notar beglaubigt werden können und dürfen, handelt es sich u.a. (vgl. § 42 Abs. 1 BeurkG) um:

- Ausfertigungen: mit einem Ausfertigungsvermerk versehene Abschrift der Urschrift einer Urkunde (§ 49 Abs. 1 BeurkG)

- Beglaubigte Kopien/Abschriften: Dokumente mit Beglaubigungsvermerk

- Einfache Kopien/Abschriften: Dokumente ohne Beglaubigungsvermerk

- Behördliche Schriftstücke

- Fahrzeugscheine

- Führerscheine

- Schulzeugnisse

- Personalausweise

- Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II

- Eheurkunden; siehe hierzu auch Punkt 'Was ist eine Personenstandsurkunde'?

- Geburtsurkunden; siehe hierzu auch Punkt 'Was ist eine Personenstandsurkunde'?

- Sterbeurkunden; siehe hierzu auch Punkt 'Was ist eine Personenstandsurkunde'?

- Lebenspartnerschaftsurkunden; siehe hierzu auch Punkt 'Was ist eine Personenstandsurkunde'?

- Öffentliche Urkunden: von einer öffentlichen Behörde (z.B. Gericht) oder von einer mit öffentlichem Glauben versehenen Person (z.B. Notar, Gerichtsvollzieher) innerhalb ihres Geschäftsbereiches in der vorgeschriebenen Form aufgenommenes Schriftstück

- Private Urkunden: eigen- oder fremdhändige Schriftstücke, die keine öffentlichen Urkunden sind


Diese Dokumente kann der Notar nicht beglaubigen:

- Dokumente, mit denen unredliche oder rechtswidrige Zwecke verfolgt werden

- Unrechtmäßig erlangte Dokumente

Beglaubigte Abschriften werden in vielen Zusammenhängen benötigt, insbesondere in formalisierten behördlichen und gerichtlichen Verfahren.

Mit der Abschriftsbeglaubigung (auch Dokumentenbeglaubigung genannt) bescheinigt der Notar die wörtliche Übereinstimmung einer von ihm erstellten Kopie/Abschrift mit dem ihm vom Kunden vorgelegten Dokument.

Das vom Kunden vorgelegte Dokument wird im Fachjargon Erstschrift (auch Urschrift, Haupturkunde,Hauptschrift oder Original) genannt.

Nein! Eine Unterschriftenbeglaubigung bedarf in Deutschland leider immer noch einer physischen Anwesenheit bei einem Notar. NOTARTO kann dies leider nicht als Services anbieten.

NOTARTO bieten keine Unterschriftenbeglaubigung an! Bei einer Unterschriftenbeglaubigung bescheinigt der Notar, dass die Unterschrift unter einem Dokument von einer bestimmten Person stammt.

Wenn das Dokument vor dem Notar unterzeichnet wird, bescheinigt der Notar, dass die Unterschrift vor ihm vollzogen wurde.

Sollte das Dokument bereits – vielleicht schon vor langer Zeit – unterzeichnet worden sein, kann der Notar ebenfalls eine Unterschrift beglaubigen, indem die Unterschrift vor dem Notar anerkannt wird.

Nach § 55 Personenstandsgesetz (PStG) stellt das Standesamt folgende Personenstandsurkunden aus:

1. aus allen Personenstandsregistern beglaubigte Registerausdrucke,

2. aus dem Eheregister Eheurkunden (§ 57 PStG); bis zu der Beurkundung der Eheschließung im Eheregister können Eheurkunden auch aus der Niederschrift über die Eheschließung ausgestellt werden,

3. aus dem Lebenspartnerschaftsregister Lebenspartnerschaftsurkunden (§ 58 PStG),

4. aus dem Geburtenregister Geburtsurkunden (§ 59 PStG),

5. aus dem Sterberegister Sterbeurkunden (§ 60 PStG),

6. aus der Sammlung der Todeserklärungen beglaubigte Abschriften.

Kopien von Personenstandsurkunden können vom Notar beglaubigt werden.

Der Notar hat bei der Abschriftsbeglaubigung/Dokumentenbeglaubigung lediglich die Übereinstimmung zwischen dem vom Kunden gelieferten Dokument und der vom Notar gefertigten Kopie/Abschrift festzustellen.

Die Prüfungspflicht des Notars ist in diesem Kontext mithin per Definition eingeschränkt. Bei erkennbarer Verfolgung gesetzeswidriger oder unredlicher Zwecke darf der Notar aber sein Tätigwerden versagen.

Ja, auch Kopien von fremdsprachigen Dokumenten werden vom Notar beglaubigt.

Etwas knifflig wird der Fall, wenn der Notar die fremde Sprache nicht beherrscht. Lässt bereits das äußere Erscheinungsbild der Urkunde oder eine vom Notar vorgenommene mündliche oder elektronische (grobe) Übersetzung - ausnahmsweise den Schluss zu, dass die Amtstätigkeit des Notars der Verfolgung gesetzeswidriger oder unredlicher Zwecke dienen soll, so hat der Notar die Beglaubigung zu verweigern.

Sofern dies - was den Regelfall darstellen dürfte - indes nicht der Fall ist, hat der Notar die Beglaubigung vorzunehmen und hierbei die fehlende Kenntnis des konkreten Inhaltes der Erklärung aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse in den Beglaubigungsvermerk aufzunehmen.

Hinweis: Wenn das Dokument im Ausland Verwendung finden soll, kann es erforderlich sein, hierfür noch zusätzlich eine so genannte Apostille oder Legalisation (Überbeglaubigung) einzuholen. Diese Dienstleistung bietet NOTARTO derzeit nicht an.

Ja, der Notar darf Dokumente, die Lücken, Streichungen, Ergänzungen, Änderungen, unleserliche Worte oder Radierungen enthalten oder Spuren der Beseitigung von Schriftzeichen zeigt oder in denen Seiten fehlen, beglaubigen. Aber der Notar wird in diesen Fällen auf seine Feststellungen im Beglaubigungsvermerk hinweisen, sofern es sich nicht schon aus der Abschrift ergibt.

Ja, auch Kopien von Personenstandsurkunden können vom Notar beglaubigt werden. Zu beachten ist jedoch, dass durch das Kopieren dieser Urkunden auf der Kopie automatisch der Hinweis KOPIE/COPY aufgeprägt wird (vgl. Gutachten zur Zulässigkeit der Erstellung von beglaubigten Kopien in Personenstandsurkunden in Ausgabe 1/2015 DNotI-Report (Informationsdienstes des Deutschen Notarinstituts))

Diese Kopien mit einem Beglaubigungsstempel eines Notars sind indes keine Personenstandsurkunden, auch wenn der Beglaubigungsstempel des Notars dies nicht ausdrücklich klarstellt.

Die Beglaubigung beweist, dass das Original der Personenstandsurkunde zum Zeitpunkt der Beglaubigung bei dem beglaubigenden Notar vorgelegen hat und dass die Kopie genauso aussieht wie das Original, auch wenn auf der Kopie z.B. die Worte Kopie/Copy eingeprägt sind (vgl. Winkler, Beurkundungsgesetz - Kommentar, 16. Auflage, München 2008, Rd-Nr. 8 zu § 58 BeurkG).

Hinweis: Die von Notaren beglaubigten Kopien von Personenstandsurkunden sind nicht für das Apostillen- oder Legalisationsverfahren von Urkunden für die Verwendung im Ausland geeignet, da sie keine Personenstandsurkunde darstellen, nicht den Beweiswert einer Geburtsurkunde haben und daher nicht die Geburt beweisen. Dazu ist eine aktuelle Urkunde des Standesamtes erforderlich.

Eine von einer deutschen Behörde vorgenommene sog. amtliche Abschriftsbeglaubigung ist nur möglich für Schriftstücke, die von einer deutschen Behörde ausgestellt worden sind oder deren Abschrift zur Vorlage bei einer deutschen Behörde benötigt wird (vgl. § 33 Abs. 1 S. 1 VwVfG).

Amtlich beglaubigen können stets nur siegelführende Behörden, weil das Dienstsiegel nach § 33 Abs. 3 Nr. 4 VwVfG zur Rechtswirksamkeit einer amtlichen Beglaubigung erforderlich ist. Ohne Siegel ist eine amtliche Beglaubigung nichtig.

Amtliche Beglaubigungen sind nicht möglich für Schriftstücke, die für privatrechtliche Zwecke verwendet werden sollen. Hier kommt nur die sog. öffentliche Abschriftsbeglaubigung durch einen Notar in Frage.

Die amtliche Beglaubigung einer deutschen Behörde ist – entgegen einer anderslautenden Fehlvorstellung – fast immer sehr viel teurer als im Notariat. Zwar unterscheiden sich die Gebühren von Bundesland zu Bundesland, Stadt zu Stadt, Gemeinde zu Gemeinde und Behörde zu Behörde. Aber üblicherweise verlangen die Behörden eine Mindestpauschale für die ersten Seiten sowie eine Zusatzgebühr für jede weitere Seite. Wenn Kopien gefertigt werden müssen, wird zudem eine Kopiergebühr je Seite fällig.

Sollten Sie selbst Kopien zur Behörde mitbringen, zahlen Sie wegen des erhöhten Prüfaufwandes oftmals eine Mindestgebühr für die ersten Seiten sowie für jede weitere Seite eine Zusatzgebühr. Mit NOTARTO zahlen Sie für Schriftstücke bzw. Dokumente in der Regel weniger, da unsere Gebühren nach GNotKG Nr. 25102 KV berechnet werden zzgl. der NOTARTO Servicegebühr.

Großbrief: Sofern Sie Ihr(e) Dokument(e) nicht falten möchten oder können, bietet sich ein Großbrief an. Seine Länge darf zwischen 10 und 35,3 cm und seine Breite zwischen 7 und 25 cm betragen. Die maximale Dicke beträgt 2 cm und das Gewicht ist auf 500,00g limitiert. Das Porto beträgt EUR 1,55 zzgl. EUR 2,20 für Einschreiben Einwurf, Stand Oktober 2019.

Maxibrief: Im Unterscheid zum Großbrief kann das Maximalgewicht 1,00 kg und die Dicke 5 cm betragen. Das Porto liegt aktuell bei 2,70 EUR zzgl. EUR 2,20 für Einschreiben Einwurf, Stand Oktober 2019.

Ein Grundbuchauszug ist eine schriftliche Dokumentation (Abschrift) aller Ein- und Austragungen aus dem Grundbuch zu einem Grundstück. Das Grundbuch dokumentiert die Eigentumsverhältnisse, die Größe des Grundstückes, Rechte (zum Beispiel Durchgangsrecht, Geh- bzw. Durchfahrtrecht) und Belastungen (Grundschulden mit Angabe zu dem Grundschuldberechtigten).,

Nein. Für die Anforderungen eines Grundbuchauszuges bedarf es eines berechtigten Interesses .

  • Banken, Sparkassen und Kreditgeber haben ein Einsichtsrecht, wenn ihnen Forderungen gegen den Eigentümer zustehen.
  • Berechtigte am Grundstück : Wer schon als Inhaber eines Rechts am Grundstück eingetragen ist, kann immer Einsicht verlangen.
  • Berechtigte schuldrechtlicher Art : Wer noch nicht im Grundbuch eingetragen ist, aber schon einen Anspruch auf Übertragung des Eigentums oder Einräumung eines sonstigen Rechts an dem Grundstück hat, ist berechtigt, das Grundbuch einzusehen. Allerdings bedürfen solche schuldrechtlichen Vereinbarungen der Darlegung.
  • Betreuer/Pfleger/Vormund : Nach § 1902 BGB vertritt der Betreuer innerhalb seines Aufgabenbereichs den Betreuten. Die Grundbucheinsicht ist zu gewähren, wenn der Sachvortrag des Betreuers ein berechtigtes Interesse erkennen lässt (Vermögenssorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Einwilligungsvorbehalt). Gleiches gilt für Pfleger und Vormund.
  • Betrugsverdacht : Ein Betrugsverdacht beim Kauf eines Grundstücks begründet kein berechtigtes Interesse auf Einsicht in die Grundbücher der Nachbargrundstücke.
  • Bietungsinteressent : Während eines Zwangsversteigerungsverfahrens ist ein berechtigtes Interesse der Bieter zur Grundbucheinsicht zu verneinen; § 42 ZVG wäre sonst überflüssig.
  • Ehegatte / eingetragener Lebenspartner / Familienangehörige / Verwandte / Verlobte / Lebensgefährte : Eine freie Ausforschung der Vermögensverhältnisse ist dem Familienrecht fremd. Deswegen erhalten die Angehörigen nicht ohne weiteres Einsicht, sondern nur wenn ein berechtigtes Interesse besteht.
  • Eigentümer : Er hat stets ein Einsichtsrecht.
  • Erben : Der mutmaßliche Erbe eines noch Lebenden hat kein Recht zur Einsicht in dessen Grundbuch. Erst nach dem Erbfall ist der Erbe zur Einsicht berechtigt und sollte das Grundbuch auch berichtigen lassen.
  • Gläubiger Gläubiger: Wer eine Forderung gegen den Eigentümer belegen kann und durchsetzen will, ist zur Einsicht in das Grundbuch berechtigt. Ob der Gläubiger bereits einen Vollstreckungstitel erwirkt haben, ist dabei gleichgültig. Auch die Höhe des Forderungsbetrags ist gleichgültig.
  • Käufer und Kaufinteressenten : Ein Kaufinteressent muss darlegen, dass er bereits in Kaufverhandlungen eingetreten ist und nicht erst durch die Grundbucheinsicht den Namen des Grundstückeigentümers erfahren will. Nach Kaufvertragsabschluss ist der Käufer unbeschränkt zur Einsicht berechtigt.
  • Kreditverhandlungen : Ein berechtigtes Interesse ist dem einzuräumen, der mit dem Eigentümer oder einem eingetragenen Berechtigten über die Gewährung eines Kredits verhandelt. Wenn er die Kreditverhandlungen darlegt, kann er sich durch die Grundbucheinsicht über den Umfang zu gewährender Sicherheiten vergewissern.
  • Makler : Makler haben kein eigenes Einsichtsrecht. Will ein Makler das Grundbuch als Vertreter für seinen Auftraggeber einsehen, so ist dessen berechtigtes Interesse darzulegen und der Auftrag nachzuweisen. Hierzu sollte er sich vom Eigentümer/Verkäufer ermächtigen lassen oder den Verkäufer bitten, den Notar zu veranlassen, dem Makler einen Grundbuchauszug zu übermitteln.
  • Nachbarn : Nachbarn haben grundsätzlich kein berechtigtes Interesse zur Grundbucheinsicht. Ausnahmen bestehen bei Pflichten aus dem Nachbarrecht, im Falle des Überbaus oder des Notwegrechts und bei Bauvorhaben.
  • Rechtsanwälte : Auch Rechtsanwälte haben das berechtigte Interesse ihres Mandanten darzulegen.
  • Wohnungseigentümer : Jeder Sondereigentümer kann Einsicht nehmen in die – meist bei der ersten Grundakte liegende – Teilungserklärung samt Aufteilungsplan und Abgeschlossenheitsbescheinigung. Jeder Sondereigentümer hat auch ein Einsichtsrecht in die Grundbücher der anderen Sondereigentümer, wenn er Ansprüche gegen diese geltend macht, z.B. auf Restfertigstellung des Gemeinschaftseigentums. Wegen Ansprüche der Gemeinschaft steht das Einsichtsrecht dem Verwalter zu.

Ob Sie einen beglaubigten Grundbuchauszug benötigen oder ein unbeglaubigter Grundbuchauszug ausreicht, hängt davon ab, wer den Auszug benötigt. Sollten Sie den Grundbuchauszug lediglich für Ihre Unterlagen benötigen, reicht eine unbeglaubigte Kopie völlig aus. Bei der Finanzierung einer Immobilie oder dem Immobilienverkauf wird eine beglaubigte Kopie des Grundbuchauszugs benötigt. Die Bank fordert zudem meist einen aktuellen Grundbuchauszug, welcher maximal 6 Monate alt ist.

Bei NOTARTO können Sie beglaubigte und unbeglaubigte Grundbuchauszüge anfordern.

Wenn Sie einen beglaubtigten Grundbuchauszug anfordern, erhalten Sie von NOTARTO zwei Dateien (".pdf"-Datei und ".pkcs7"-Datei) in einem sog. ZIP-File. Nach dem Download dieses Zip-Files wechseln Sie bitte in das Download-Verzeichnis auf Ihrem Computer und klicken mit der rechten Maustaste auf das ZIP-File. Wählen Sie in dem sich öffnenden "Kontextmenü" den Punkt "Alle extrahieren" und geben das Zielverzeichnis an, in das die Dateien extrahiert werden sollen. Klicken Sie anschließend auf "Extrahieren". Beide Dateien werden sodann in das von Ihnen ausgewählte Zielverzeichnis extrahiert. Der Grundbuchauszug ist mit einer qualifizierten elektronischen Signatur des Notars versehen. Diese ersetzt die eigenhändige Unterschrift des Notars (§ 126a BGB).

Ein elektronisch signiertes Dokument besteht immer aus zwei Dateien, der ".pdf"-Datei (Grundbuchauszug nebst Beglaubigungsvermerk auf der letzten Seite) und der ".pkcs7"-Datei (verschlüsselte Unterschrift des Notars). Nur beide Dateien gemeinsam ergeben das elektronisch signierte Dokument, so dass diese immer vollständig an Dritte weitergeleitet werden müssen (z.B. Banken). Die Dateien dürfen nicht verändert werden (mit Ausnahme des Dateinamens), sonst wird die Signatur und damit das Dokument ungültig.

Die Echtheit des Dokuments kann mit einer Signatursoftware geprüft werden.

Dies ist auch online möglich, z.B. mit SecSigner (siehe dort Button: "Online-Anwendung starten: Elektronische Signatur prüfen" (angebotener Download und Ausführung der Java-Anwendung "secSignerVerify.jnlp" erforderlich)).

Die Gebühren für einen Grundbuchauszug setzen sich aus den Notargebühren (nach GNotKG, Anlage 1) sowie einer NOTARTO Servicepauschale zusammen.

Für einen elektronischen Grundbuchauszug, für den ein berechtigtes Interesse besteht, fallen Notargebühren gemäß „KV-Nr. 25212“ (Grundbuchinhalt elektronisch), „KV-Nr. 32002“ (Dokumentenpauschale) sowie“ KV-Nr. 32011“ (Auslagen Grundbucheinsicht) an.

Für einen beglaubigten elektronischen Grundbuchauszug, für den ein berechtigtes Interesse besteht, fallen Notargebühren gemäß „KV-Nr. 25213“ (Grundbuchinhalt elektronisch, elektronischer Beglaubigungsvermerk), „KV-Nr. 32002“ (Dokumentenpauschale) sowie“ KV-Nr. 32011“ (Auslagen Grundbucheinsicht). Hinzu kommt die anfallende Mehrwertsteuer der Notare nach KV-Nr. 32014.

Die Servicepauschale beträgt je nach ausgewähltem Tarif zwischen EUR 7,65 und 11,70 EUR inkl. 19% Umsatzsteuer pro Grundbuchauszug (und Bestellung) an.

Wichtig:

Sofern Sie kein berechtigtes Interesse vorweisen können, werden in den Grundbuchtarifen immer EUR 34,90 an Gebühren fällig. Diese Gebühren setzen sich aus den gesetzlichen Notargebühren zusammen und einer Aufwandspauschale.